braten neu gedacht
Kalter Braten: Internationale Klassiker, regional interpretiert
Giuseppe Messina ist Profikoch mit italienischen Wurzeln. Mit seinen Kreationen zeigt er, wie aus bayerischem Braten internationale Vorspeisenklassiker werden. Dabei trifft Inspiration aus der italienischen Küche auf bayerische Zutaten, französische Klassiker werden neu gedacht und asiatische Aromen finden ihren Weg auf den Teller.
Alle Gerichte auf dieser Seite sind modern interpretiert, alltagstauglich und einfach nachzumachen, mit Zutaten aus der Heimat. Besonders praktisch: Sie werden kalt serviert, lassen sich wunderbar vorbereiten und genau dann fertigstellen, wenn die Gäste am Tisch sitzen oder für Unterwegs.
Inhalt
- Kalter Braten: Internationale Klassiker, regional interpretiert
- Das Herzstück: Giuseppes Basissauce
- Braten neu gedacht: Internationale Rezepte aus Bayern
- Giusieppes Tipp: Perfekt zum Mitnehmen
- Mit diesen Profi-Tipps gelingt euer Braten
- Fleisch aus Bayern: Qualität, die man schmeckt
- Neue Rezepte aus Bayern
Das Herzstück: Giuseppes Basissauce
Was alle Rezepte verbindet, ist Giuseppes Basissauce: cremig, leicht und unglaublich wandelbar. Einmal zubereitet hält sie drei bis vier Tage im Kühlschrank.
Giusieppes Tipp: Perfekt zum Mitnehmen
Alle Rezepte eignen sich auch wunderbar als Sandwich-Füllung. Einfach den Braten dünn aufschneiden, die Basissauce bestreichen und die Garnitur drauflegen. So wird daraus das perfekte Mitbringsel für den Biergarten, das Büro oder den nächsten Ausflug.
Mit diesen Profi-Tipps gelingt euer Braten
Egal ob Rind, Schwein oder Geflügel: Braten gelingt leichter, als man denkt. Mit ein paar einfachen Regeln und gutem Fleisch aus der Region wird er saftig und aromatisch.
- Erst kurz vor dem Anbraten salzen: So bleibt die Oberfläche trocken und das Fleisch brät scharf an, statt zu kochen.
- Niedrig und langsam garen: Den Ofen zunächst auf 200 °C vorheizen, dann auf 115 °C Umluft zurückschalten und den Braten auf dem Gitter weiter garen. Das Gitter (nicht das Blech) sorgt dafür, dass die Luft gleichmäßig zirkuliert und das Fleisch rundherum gleichmäßig gart.
- Die Kerntemperatur mit dem Fleischthermometer messen: Rind und Kalb bei 54 bis 58 °C (medium), Schwein bei 68 bis 72 °C, Pute bei mindestens 72 °C.
- Ruhen lassen: Nach dem Garen 10 bis 15 Minuten ruhen lassen, damit sich die Fleischsäfte gleichmäßig verteilen. So bleibt der Braten beim Anschneiden saftig.
- Das richtige Stück wählen: Es müssen nicht immer die Edelstücke sein. Für Roastbeef lohnt es sich, auch mal zu Semmerrolle oder Hüfte zu greifen. Sie werden bei der Niedertemperaturmethode wunderbar zart.
Fleisch aus Bayern: Qualität, die man schmeckt
Gutes Fleisch beginnt beim Einkauf. Wer auf bayerische Herkunft setzt, entscheidet sich für klare Standards und für die Menschen dahinter. Ob Rind, Schwein, Huhn oder Pute: Bayerns Bäuerinnen und Bauern erzeugen nach strengen Vorgaben für Tierwohl, Umwelt und Qualität. Hier sind die Standards deutlich höher als bei Importware.
Mehr Tipps für regionales Einkaufen erhaltet ihr hier.
