Wer weiß, woher sein Essen kommt, entscheidet anders. Wir zeigen euch die Menschen hinter euren Lebensmitteln und warum jeder Einkauf zählt.
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Ist Milch gesund?
Seit Jahrtausenden gehören Milch und Milchprodukte zu unserer Ernährung. Auch die mediterrane Ernährung, die weltweit als eine der gesündesten Ernährungsweisen gilt, enthält Milch und Milchprodukte. Trotzdem wird Milch immer wieder kontrovers diskutiert. Vor allem jüngere Menschen hinterfragen tierische Lebensmittel, manche streichen sie ganz vom Speiseplan. Doch was sagt die Wissenschaft?
Krustenbraten und Schweinshaxe zählen zu den bekanntesten Gerichten der bayerischen Küche. Doch Schweinefleisch ist weit vielseitiger, als diese Klassiker vermuten lassen. Wie abwechslungsreich sich Schweinefleisch zubereiten lässt, zeigen bayerische Köchinnen und Köche, die für uns moderne Rezeptideen entwickelt haben. Alles, was ihr dazu braucht, sind Spaß am Kochen und hochwertige Zutaten, allen voran bayerisches Schweinefleisch.
Deutschland ist Europas zweitgrößter Schweinefleischerzeuger mit Schwerpunkt in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen [Stand 2023]. Doch auch Bayern spielt eine wichtige Rolle: Hier halten mehr als 3.500 Betriebe, meist Familienbetriebe, rund 2,4 Millionen Schweine [Stand 2024]. Die Betriebe sind unterschiedlich organisiert: Manche spezialisieren sich auf die Ferkelerzeugung, andere auf die Mast. Daneben gibt es auch solche, die alle Phasen der Schweinehaltung – von der Geburt bis zur Mast – selbst übernehmen. Jeder Betrieb hält im Schnitt rund 740 Tiere [Stand Mai 2024].
Tierwohl spielt in Bayerns Schweinställen eine immer größere Rolle. Nicht nur für Landwirtinnen und Landwirte. Auch im Handel steigt die Nachfrage nach entsprechenden Produkten. Doch die meisten Verbraucherinnen und Verbraucher, so bedauern viele Bäuerinnen und Bauern, seien oft noch nicht bereit, für ein Plus an Tierwohl auch mehr Geld zu bezahlen. Dennoch: Die Schweinezucht und -haltung in Bayern entwickelt sich stetig weiter. Hand in Hand mit der Wissenschaft finden Bäuerinnen und Bauern neue Möglichkeiten für mehr Tierwohl und Tiergesundheit – sowohl in der konventionellen als auch in der Bio-Haltung. Bei Bio nimmt Bayern eine Vorreiterrolle ein. Der Anteil der Schweine, die in Bio-Betrieben aufwachsen, ist nirgendwo so hoch wie hierzulande.
Wie verläuft das Leben eines klassischen Mastschweins in Bayern? Welche Haltungsformen finden sich im Freistaat? Und woran erkennt ihr im Handel Schweinefleisch aus Bayern? Alles rund um Bayerns Schweine erfahrt ihr hier.
Du fühlst dich mit Bayern verbunden? Du schätzt, was in der Heimat wächst, entsteht und erzeugt wird? Dann mach mit und zeige, dass du Regiotarier bist.
Äpfel gehören zu den beliebtesten Obstsorten in Deutschland: Durchschnittlich 113 Stück isst jeder Deutsche pro Jahr. Der Elstar Apfel steht hinsichtlich Erntemenge und Beliebtheit ganz oben auf der Liste.
Hopfen und Malz – Gott erhalt’s! Doch Hopfen ist nicht nur für vollmundiges Bier unerlässlich. Die Kletterpflanze hat sich auch in der Naturmedizin einen Namen gemacht: Hopfen wirkt beruhigend und entkrampfend, regt die Verdauung an und beschleunigt die Wundheilung. Aufgrund dieser Eigenschaften hat er bereits seit dem Mittelalter einen festen Platz in Klostergärten.
Hackfrüchte wie Kartoffeln, Mais und Zuckerrüben spielen eine zentrale Rolle in der Landwirtschaft und Ernährung. Diese Feldfrüchte wachsen unter oder knapp über der Erde und dienen als vielseitige Energiequellen – sei es als Grundnahrungsmittel, Futtermittel oder industrielle Rohstoffe. Kartoffeln liefern wichtige Vitamine und Mineralstoffe, Mais ist unverzichtbar für die Futtermittelproduktion, und Zuckerrüben sind die Basis für zahlreiche süße und nachhaltige Produkte. Ihre robuste Natur und vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten machen Hackfrüchte unverzichtbar für eine nachhaltige und effiziente Landwirtschaft.
Das Leben als Landwirt ist nicht immer einfach – viele, seit Generationen bewirtschaftete Betriebe werden heute deshalb nicht mehr selbstverständlich von den Kindern weitergeführt. Immer mehr junge Leute entscheiden sich aus Geld-, Image- oder Freizeitgründen für andere Berufe. Ganz ähnlich lief das auch bei Josef Stübl und seiner Frau Carolin aus Schonstett. Doch dann trafen die beiden eine bewusste Entscheidung, die ihr Leben nachhaltig beeinflusste.
Angefangen hat das Ganze im Jahr 1994 als Pilotprojekt des Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten als Landshuter Bäuerinnen Service GbR unter der Leitung von Elisabeth Engelbrecht. Und weil Meisterinnen eben nun mal Meisterinnen sind, waren schon die ersten Auftraggeber begeistert von Qualität und Geschmack der Speisen. Das Projekt sprach sich herum, wurde weit über die niederbayerische Umgebung hinaus bekannt. Und so wurde 2017 die Landshuter Bäuerinnen Service GmbH & Co. KG gegründet und von Monika König übernommen. Mittlerweise betreut das Team bis zu 150 Veranstaltungen im Jahr.
Seit 1925 ist der Gasthof zum grünen Tal in Besitz der Familie Vitzthum. Seit Generationen wird hier die Gastronomie, die Liebe zum Gast und zu guten Produkten gelebt. Hans Vitzthum und seine Frau Beate übernahmen den Gasthof Ende der 90er Jahre. Als „BSE“ ausbrach, suchte der Jäger und gelernte Metzger eine Alternative zu Rindfleisch und erfüllte sich auch einen kleinen Traum: mit einem eigenen Damwildgehege. „Die Tiere sind mein Hobby und geben mir Ruhe, vor allem nach einem anstrengenden Wochenende in der Gastwirtschaft.“
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