Smart Farming in Bayern: Mit digitalen Technologien zu mehr Nachhaltigkeit

Begriffe wie „smart“ und „digital“ sind aus unserem Alltag längst nicht mehr wegzudenken. Intelligente Technologien machen unser aller Leben in vielen Fällen einfacher, effizienter und oft sogar nachhaltiger. Dasselbe gilt auch in der Landwirtschaft: Dort trägt die Digitalisierung aktiv dazu bei, die Umwelt zu entlasten.

Smart Farming oder Precision Farming?

Die Unterstützung der landwirtschaftlichen Arbeit mithilfe smarter Geräte und Prozesse nennt man auch „Precision“ oder „Smart Farming“. Wobei es zwischen beiden einen Unterschied gibt: Während Precision Farming die Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Nutzflächen unter Einsatz intelligenter Technologien beschreibt, beschäftigt sich Smart Farming mit der Vernetzung smarter Geräte und Maschinen. Smart Farming sorgt dafür, dass Landwirte überall und in Echtzeit auf alle Daten zugreifen können, die im Rahmen ihrer Arbeit erfasst werden oder für sie relevant sind.

Klimafreundlich durch smarte Technologie

Sowohl Precision als auch Smart Farming ermöglichen, die Landwirtschaft zeit- und kosteneffizient und zugleich klimafreundlich und nachhaltig zu betreiben. So kann der Einsatz smarter, präziser Technologien wie Sensorik, Drohnentechnologie und Robotik unter anderem dazu führen, dass weniger Pestizide benötigt und Krankheiten frühzeitig erkannt und effektiv behandelt werden können.

Risiken des Smart Farmings

Allerdings bergen moderne, internetbasierte Technologien – wie auch in allen anderen Bereichen – Risiken im Hinblick auf die Datensicherheit. Wie schützen Landwirte sich und andere zum Beispiel vor Hacking-Angriffen? Diese und viele weitere Fragen, auch zur Wirtschaftlichkeit und Finanzierung der meist kostspieligen Systeme, sind offen. Das spannende Feld rund um Smart und Precision Farming steht noch am Anfang.

Auf unserer Themenseite rund um smarte Technologien erwarten euch im Laufe der nächsten Monate neue, aktuelle Beiträge. Sie zeigen, dass die Landwirtschaft im Bayern in einem Transformationsprozess hin zu einer nachhaltigen und langfristig tragfähigen Landwirtschaft steckt, der noch lange nicht abgeschlossen ist. Fest steht nur: Die Digitalisierung wird in diesem Prozess eine große Rolle spielen.

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