Ist die Himbeere überhaupt eine Beere?
Die kleine, meist rote, manchmal aber auch goldene Beere ist in Wahrheit übrigens gar keine Beere, sondern eine Form der Sammelsteinfrucht – das bedeutet, dass sie eigentlich aus vielen kleinen Früchten besteht, die dicht beieinander liegen. In Ihrer Urform waren Himbeeren winzig klein und wuchsen ausschließlich am Waldesrand, heute reifen sie dank moderner Züchtungen an bis zu zwei Meter hohen Sträuchern zu einer vergleichsweise stattlichen Größe heran.
Die Vielfalt und Saison der Himbeeren
Die Sorten unterscheiden sich in der Farbe und der Erntezeit, und so gibt es sowohl rote als auch goldene Himbeeren als Sommer- und Herbstfrüchte, da sie ähnliche Bedingungen benötigen. Neben den klassischen Sommer- und Herbsthimbeeren gibt es auch sogenannte Two-Timer-Himbeeren, die sogar zweimal im Jahr Früchte tragen. Hauptsaison ist jedoch der Sommer. Man kann sie dann aus regionaler Erzeugung sowohl im Supermarkt, als auch direkt ab Hof oder in Selbstpflückanlagen finden. Werden Himbeeren unreif geerntet, schmeckt man das deutlich an dem erhöhten Säuregehalt.
Direkt verzehrbereit!
Im Gegensatz zu vielen anderen Beeren oder Früchten müssen Himbeeren eigentlich vor dem Verzehr nicht gewaschen werden, da sie keinen Kontakt mit der Erde hatten. Wer möchte, schwenkt sie kurz in einer Schüssel mit lauwarmem Wasser und lässt sie dann in einem Sieb abtropfen.
Da Himbeeren sehr druckempfindlich sind, sollte man sie nicht zu lange oder zu warm lagern – am besten schmecken sie quasi „von der Hand in den Mund“. Im Kühlschrank, locker ausgebreitet auf einem Teller, bleiben sie aber mindestens zwei Tage essbar.