Lenznhof Schäferei: Kartoffeln mit „Familienanschluss“

Es geht doch nichts über eine gute Kartoffel! Das jedenfalls findet Familie Albrecht vom Lenznhof im oberpfälzischen Ort Schäferei. Hier, wo früher die Schafe des Kurfürsten gehalten wurden, baut die Familie die vielseitigen Knollen in zweiter Generation an. Anfangs gingen sie hauptsächlich in die Chipsproduktion. Doch inzwischen konzentriert sich der Betrieb auf die Erzeugung von Speisekartoffeln für den Direktverkauf oder die Gastronomie. Verantwortungsvolle Landwirtschaft liegt für die Albrechts in der Erzeugung eines regionalen, gesunden und hochwertigen Produkts. Die Speisefrühkartoffeln vom Lenznhof gibt es bereits ab Mitte Juni, ab Juli sind dann auch die Einlagerungskartoffeln erntereif. Die verschiedenen Sorten werden ab Hof und auf dem Bauernmarkt verkauft und bei Bedarf sogar zum Kunden geliefert. „Die Kartoffel hat bei uns eben Familienanschluss“, so Junior-Chefin Julia Albrecht.

Neben Kartoffeln wird auf dem Lenznhof auch Gemüse, etwa Karotten, Rote Beete oder Radieschen angebaut. Zum Familienbetrieb gehören außerdem ein rund zwei Hektar großer Wald sowie eine Gemeinschafts-Biogasanlage, die 18 Haushalte in Schäferei mit Wärme versorgt. Mit dem kollektiven Entschluss einiger Landwirte, regenerative Energie zu erzeugen, war Schäferei Mitte der 2000er Jahre sogar das erste Bioenergiedorf Bayerns. Die Abwärme der Anlage wird übrigens zum Trocknen von Brennholz genutzt. Denn zur Pflege des eigenen Baumbestandes gehört auch das Herausnehmen alter, kranker oder schwacher Exemplare. Fazit: Spannende Einsichten in die Gemüseerzeugung, die nachhaltige Energieerzeugung und eine verantwortungsvolle Waldbewirtschaftung sind auf dem Betrieb der Albrechts garantiert.

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