Leberknödelsuppe

Eine gute Suppe beginnt mit einer richtig guten Brühe.

Eine kräftige Rinderbrühe ist die perfekte Basis – und lässt sich leicht selbst machen. Knochen und Fleischabschnitte vom Rind lassen sich wunderbar aufbewahren – einfach portionsweise einfrieren und bei Gelegenheit zu einer kräftigen Brühe auskochen. Viele Metzger bieten auch Suppenknochen aus der Region an. Und wenn’s mal schnell gehen muss, gibt es dort oft auch hochwertige fertige Fleischbrühen – für besten Geschmack ohne Kompromisse.

Zutaten

Zutaten für 4 Personen:
1 Zwiebel(n), klein
1/2 Bund Petersilie, gehackt
40 g Butter
5 Stück Semmel(n), altbacken
200 ml Fleischbrühe, heiß
200 g Leberhack, (Rinderleber)
2 Ei(er)
1 Prise Salz, Pfeffer
1/2 TL Majoran
1/2 TL Semmelbrösel
1,5 l Fleischbrühe
2 EL Schnittlauch, frisch gehackt

Zubereitung

Die Zwiebel schälen und fein hacken. Die Butter in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel und Petersilie dazugeben und andünsten. Beiseite stellen. Die Semmeln klein schneiden, in eine Schüssel geben und mit der Brühe übergießen. Etwas durchziehen lassen, dann ausdrücken und zerpflücken. Die Leber dazugeben, Eier, Gewürze und Zwiebel-Petersilien-Mischung dazugeben. Alles gut verkneten.

Bei Bedarf noch Semmelbrösel unter den Teig mischen. Etwa 20 Minuten lang durchziehen lassen. Mit nassen Händen Knödel formen und diese – je nach Größe – etwa 15 – 20 Minuten lang in der heißen Fleischbrühe gar kochen. Mit frisch gehacktem Schnittlauch bestreut servieren.

Tipp: Möchte man eine klare Brühe servieren, so sollten die Leberknödel erst in Salzwasser kochen und dann in die Fleischbrühe kommen.

Das Rezept ist von Hauswirtschaftsmeisterin Irmgard Inninger.

Sie bietet Kochkurse an und ist als Ernährungsfachfrau und Referentin tätig.